01.09.15

habits ist da! | Das neue Online-Magazin für Mode, Lifestyle und Kultur



Zugegeben, hier auf lola.loud ist es seit einiger Zeit schon ruhiger, als euch und mir sicher lieb ist. Natürlich schwingen hier viele berufliche und private Neuigkeiten mit hinein – zum Beispiel bin ich seit gut einem knappen Monat die Chefredakteurin von SUPERIOR MAGAZINE Berlin. Der wirkliche Grund ist allerdings ein ganz anderes Projekt, an dem Laura von Nanatique und ich schon seit mehreren Monaten arbeiten. Jetzt ist es endlich soweit und unser neues Online-Magazin habits ist online!

habits ist nicht brav, nicht süß, es ist erwachsen, ohne seine jugendliche Neugier zu verlieren. Es ist wild, ehrlich und dabei, wenn nötig, manchmal sogar laut.


Aber was will habits eigentlich? Gibt es in den unendlichen Weiten des WWW denn nicht schon genug Magazine, die sich um Mode, Lifestyle und Kultur drehen? Naja. Ja und nein. Denn habits ist vielleicht nicht neu, dafür aber völlig anders. Mit einer gehörigen Portion Liebe für unsere Themen bringen Laura und ich von nun an wieder ganz offiziell unsere Gedanken aufs digitale Papier, egal wie verrückt sie manchmal sein mögen. Unser kleines aber feines Magazin will die Brücke von der Mode zur Kultur schlagen. Es will von den schönen Seiten des Lebens berichten, ohne dabei vor den kritischen (Gesellschafts-)Themen die Augen zu verschließen. Wir verschreiben uns ganz und gar dem Inhalt und scheuen uns nicht, auch einmal harte Worte anzuschlagen. Denn habits will gleichermaßen lieben wie polarisieren, um der superlativen Schönmalerei unserer Zeit endlich auch einmal etwas entgegenzusetzen.

Eigentlich existierte die Idee vom eigenen – gemeinsamen – Magazin seit einer gefühlten Ewigkeit. Kreiste als Gedanke mal mehr, mal weniger deutlich im Kopf herum, war aber bei allem, was wir in Sachen Online-Schreibe sonst so trieben, nie wirklich vom Tisch. Anfang des Jahres wurde das Ganze dann mit einem Schlag konkret und der unwirkliche Traum mit einem Kaffee in meiner brandneuen Berliner Küche als fester Plan besiegelt. Von da an wurden Konzepte erstellt und wieder verworfen, Geld unter dem Kopfkissen gebunkert, Programmierer händeringend gesucht und unzählige Male das Layout neu arrangiert. Dazu gesellte sich, wie so oft im Leben, natürlich auch das private Chaos mit all seinen Absurditäten, das uns so manches Mal das Bein stellte und unserem Durchhaltevermögen so einiges abverlangte. Doch nun ist es endlich soweit und wir sind stolz wie bolle!

Was damit allerdings natürlich auch einhergeht, ist die Tatsache, dass ich damit nicht länger auf lola.loud bloggen werde. Dieser Blog hat mich mehr als drei wunderbare Jahre begleitet und hätte ich damals nicht mit dem Bloggen begonnen, wäre ich keinesfalls dort, wo ich jetzt bin. Das wäre auch ohne euch Leser niemals möglich gewesen und ich bedanke mich bei euch für diese fantastische Zeit – DANKE! Allerdings bin ich aus den Kinderschuhen herausgewachsen und ich habe schon seit einiger Zeit das Gefühl, dass lola.loud immer noch in jenen verhaftet geblieben ist. Deswegen ist lola.loud einfach nicht mehr ich und ich bin nicht mehr lola.loud. Es wird Zeit für etwas Neues und das wird fortan auf habits stattfinden. Folgt mir mit dahin und lest mich dort – denn eins kann ich euch sagen: habits wird der Knaller!

Fotos: Yannic Pöpperling.

08.04.15

INTERIOR | Inspiration Information





Mit meinem Umzug nach Berlin vor wenigen Monaten ist auch ein Tapetenwechsel einhergegangen – Hallo neuer Wohnraum, Hallo Platz, Hallo Dielenboden, Hallo Inspirationssuche! Einige neue Möbel haben bereits Einzug gehalten. Teilweise handelt es sich dabei um Online-Vintage-Glückstreffer oder vom Flohmarkt, Schmuckstücke aus der Familie oder doch um das Ikea-Schnäppchen. Auch mit Grünpflanzen bin ich inzwischen gut ausgerüstet (Wie habe ich vorher nur ohne Pflanzen und Blumen leben können? Okay, daran ist wahrscheinlich mein nicht wirklich grüner Daumen Schuld).

Was zum absoluten Wohnglück noch fehlt, ist allerdings immer noch Dekoration jeder Art. Ob Bilder, Vasen, Gefäße, Kerzenständer, Boxen, Kissenhüllen, Teppiche und und und: Bisher verhalte ich mich den meisten potenziellen Mitbewohnern gegenüber kritisch und lebe lieber lakonisch als oppulent. Grund dafür ist wahrscheinlich der perfekte "Freunde von Freunden"-Traum von den eigenen vier Wänden in meinem Kopf, der schwieriger umzusetzen ist, als angenommen. Als Fan des skandinavischen Minimalismus' könnte jede neue Anschaffung außerdem eine zu viel sein. Natürlich bin ich auf diversen Websites skandinavischer Einrichtungsmarken umtriebig und besuche immer mal wieder Berliner Läden wie marron oder minimum. Eine verlässliche Anlaufstelle für qualitative Heimtextilien ist mir allerdings noch nicht ins Visier gekommen – bis auf eine: Esprit. Die machen nämlich auch in Home Accessoires! Angetan bin ich vor allem von den Teppichen jeglicher Art. Und wer sich schon einmal mit Interior befasst hat, wird mir bestätigen können, dass gerade der richtige Teppich einem Raum Charakter verleiht und wohnlich macht, jawohl. Ich surfe also noch ein bisschen weiter und feile an meinem Interior-Konzept, damit ich mich bald traue, zur Dekoration.

26.01.15

BEAUTY | Pflegefavoriten für den Winter



Auch wenn der Winter da draußen nicht so richtig in die Gänge kommen mag, an der etwas zickigen Gesichtshaut merken wir doch, dass kaltes Wetter und trockene Heizungsluft ein Team sind, das sich gegen uns verschworen hat. Meine Haut präsentiert ihr zartbesaitetes Gemüt mit geröteten, spannenden, juckenden und schuppenden Stellen im Bereich der Wangen und Kinnlinie. Mein Pflegeprogramm für den Sommer, bestehend aus Avène Cleanance Reinigungscreme, Thermalwasserspray und Elisabeth Arden Visible Difference wird dem seit langem nicht mehr gerecht. Trockene Mischhaut verwandelte sich ab 10° C in eine empfindliche und sehr trockene. Worauf ich ebenfalls wieder setze, auch wenn ich es zwischenzeitlich aus den Augen verloren hatte: natürliche Inhaltsstoffe. Auf alles andere hat meine Haut (mit Ausnahmen) momentan scheinbar so gar keine Lust.

Entsprechend habe ich meine Pflegeroutine im Winter angepasst und Step-for-Step aufgeschlüsselt:



#1 Reinigung | Alle eher feuchtigkeitsentziehenden Texturen a là Waschgel und Reinigungsschaum sind für mich tabu. Stattdessen setze ich auf rückfettende Formulieren wie Reinigungsöl oder -milch. Meine bewärten Favoriten stammen sogar aus der Naturkosmetik und sind erschwinglich: 2-in-1 Reinigungsmilch von lavera & der frische Reiniger Bûche de Noël von Lush.

Übrigens, ein Tipp von der Kosmetikerin: Hände weg von Abschminktüchern! Die reinigen nicht wirklich, sondern verschmieren Make-Up und Schmutz nur noch stärker. Die Folge sind verstopfte Poren und ein unreines Hautbild.


#2 Gesichtswasser | Als Gesichtswasser verwende ich auch im Winter das Thermalwasserspray von Avène - ein Alltime-Favorite. Ein kleiner Tipp für Sparfüchse: Bei Europa Apotheek gibt es alle Avéne-Produkte übrigens weitaus günstiger als in der Apotheke um die Ecke. 

Ein Gesichtswasser ist deshalb sinnvoll, weil es die Haut nach der Reinigung beruhigt und gleichzeitig die Poren öffnet, damit die Creme im Anschluss gut eindringen kann. 


#3 Gesichtscreme | Hallo Feuchtigkeit, Hallo Fett! Meine Haut kann bei den eisigen Temperaturen gar nicht genug davon bekommen. Anfangs reagierte ich darauf mit Ratlosigkeit, denn bei einer nicht wirklich wintertauglichen Tagespflege konnte nachts nur noch eine dicke Schicht Avène Coldcream helfen (die ich übrigens immer noch für richtig kalte Wintertage benutze). Mit Bûche de Noël rückte dann allerdings auch das komplette Pflegesortiment von Lush wieder in mein Gedächtnis und ich erinnerte mich an eine Creme, die mich vor Jahren bereits vollkommen überzeugt hatte: Celestial. Und siehe da: Nichts spannt oder schuppt mehr und auch die Coldcream kann ich nun meist links liegen lassen. Gegen Unreinheiten aller Art schwöre ich übrigens immer noch auf Cicalfate von Avène.

Frage zum Schluss an alle (zukünftigen) Beautyexperten: Habt ihr vielleicht noch weitere erleuchtende Tipps für empfindliche Haut im Winter? 

14.01.15

LOOK | Maskulin am Handgelenk



Der Boyfriend-Look hält sich wacker in der Frontrow der Catwalk-Styles und Modetrends. Unlängst besteht er nicht mehr allein aus Männerhemd und -hose, sondern erobert andere Gefilde des weiblichen Körpers. Seit einiger Zeit schon verdrehen uns maskuline Armbanduhren die Köpfe. Verantwortlich für den Trend sind eine Mischung aus Zeitgeist, aktuellen Designerkollektionen (man denke da zum Beispiel an Ralph Lauren oder Versace, deren Models die großen Uhren über den Ärmeln tragen und nicht länger darunter verbergen) und dem Einfluss der viel zitierten Coco Chanel, die den maskulinen Look für Frauen Anfang des 20. Jahrhunderts begründete.

Ganz unschuldig ist außerdem vor allem ein Name nicht: Daniel Wellington. Vor kurzem war ich mit dem Uhrenhersteller in Kontakt und freute mich kurze Zeit später darüber, ein kleines Paket in den Händen zu halten. Der Inhalt: Verstärkung für meine Uhrenpalette und ein Geschenk für meine Leser. Aber alles auf Anfang.

Was trägt man zu maskulinen Uhren? Boyfriend Jeans natürlich. 


Der Uhrenhersteller begegnete mir bereits während der Anfänge meines Blogs vor knapp vier Jahren. Überall sah man da auf einmal die klassischen Modelle mit dem großen, cleanen Ziffernblatt und dem gestreiften Textil- oder Lederband. Schön und zeitlos, weiterer Adjektive bedurfte es nicht. Für mein damaliges Studentenbudget weniger schön erwies sich leider der Blick auf den Preis. Klar, Qualität und Handwerk kosten natürlich, allerdings rückte die Uhr damit in nicht absehbare Ferne. Ich behielt sie trotzdem im Hinterkopf und nahm mir vor: Eines Tages würde es soweit sein. An diesem Tag würde sich mein Leben außerdem in ein ganz und gar erwachsenes und erlesenes verwandeln, da eine gute Uhr in meinem rigorosen Gedankenorbit den Anfang von qualitätsorientiertem, nachhaltigem Konsum darstellt.

Als ich das Exemplar in Roségold mit dem dunkelbraunem Lederband dann im Berliner Voo-Store eintütete, fühlte sich das gut und keinesfalls unüberlegt an. Es folgten tatsächlich viel Lob für meine Armbanduhr, tagtägliches Tragen und Noch-Lieber-Gewinnen. Seit mehr als einem Jahr begleitet mich die Uhr Tag für Tag und ist immer noch so schön, zuverlässig und hochwertig wie am ersten Tag. Die absolut beste Anschaffung im vergangenen Jahr.



Deswegen war es mir ein umso größeres Vergnügen, als mir Daniel Wellington anbot, mir noch ein zweites Exemplar aussuchen zu dürfen. Die Wahl fiel auf das Modell mit silbernem Ziffernblatt und schwarzem Lederarmband, so als Komplettierung zu allem Silberschmuck in meinem Besitz.

Auch toll - für euch springt ebenfalls etwas heraus: Mit dem Code lolaloud erhaltet ihr bis einschließlich 31. Januar 15% Rabatt auf alle Uhren im Online-Shop. Viel Spaß bei der Wahl des passenden Begleiters!

30.12.14

OUTFIT | Der Jahresrückblick 2014

 



Das Jahr neigt sich dem Ende zu und auch ich lasse es vor meinem geistigen Auge Revue passieren. Da Erinnerungen meist zu flüchtig und fliehend sind, macht es sich immer ganz gut, sie mit Handfestem greifbar zu machen. Die Retrospektive meiner Outfits von 2014 bringt beides zusammen.

Beginnend mit der Fashion Week in Berlin im vergangenen Januar, die mit dem Mode-Survival-Kompetenz-Team Laura und Yannic verbracht wurde, über lange Spaziergänge im Leipziger Westen, oft noch längere Abende, die sich dem Gegenstand Kunst hin und wieder, aber nicht immer verschrieben, Kaffee- und/oder Pommesclubs, bis hin zu einem tollen Sommer, einer fantastischen Fashion Week in Kopenhagen und ja, einer abgegebenen Bachelorarbeit, hielt das Jahr viele erhoffte, aber auch unerwartete Momente, Begegnungen und Entscheidungen bereit. Eine davon war der Umzug nach Berlin vor ein paar Monaten, der viele neue Erfahrungen, aber glücklicherweise immer einen Rückhalt zum lieb gewonnenen Leipzig mit sich brachte. In 2014 hatte ich einige Mal mehr Glück als erhofft, dennoch auch oft genug die Zähne zusammenzubeißen. Lange hing ich in der Luft, haderte vor Entschlüssen und fürchtete mich vor deren Ausgang. Zum Jahresende bin ich allerdings endlich in ruhigen Gewässern angekommen und kann entspannt auf alles zurück-, aber auch vorausblicken. Im neuen Jahr stehen einige Veränderungen an, denen ich mich mit voller Kraft, zugegeben dennoch nicht immer so lässig, wie ich es gern vortäusche, stellen werde. Cheerio.