07.07.12

MBFWB: rebekka ruétz SS13

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Die zweite Show für mich war die von Designerin Rebekka Ruétz, welche sich mit ihrer neuen Kollektion dem Thema „Metamorphosis... und was am Ende übrig bleibt“ gewidmet hat. Angelehnt an die "Metamor- phosen" des griechischen Poeten Ovid, welcher in eben diesem Werk über Verwandlungen von Menschen und Göttern in Bäume, Blumen, Tiere oder Flüsse schreibt. Tatsächlich haben die Stücke etwas mit den typischen griechischen Gewändern aus der Antike gemeinsam und auch die langen Flechtzöpfe der Models erinnern an Nymphen und antike Charaktere. Das Farbspektrum der Kollektion bewegt sich zwischen Weiß, Gelb, Flieder und Metallfarben, die Stoffe sind fließend, transparent, blickdicht, schimmernd oder rau und werden durch breite Leder- und Holzgürtel und Stoffen mit Lochmuster ergänzt. Hier zeigt sich die besondere Liebe zum Detail. Trotz allem eine Kollektion, der meiner Meinung nach noch das gewisse Etwas fehlte. Nach einem Tag, der mit Shows vollgestopft war, blieben mir die Entwürfe von Rebekka Ruétz immerhin am wenigsten greifbar im Gedächtnis. Damit ebnet sich die begabte Jungdesignerin allerdings auch selbst den Weg dafür, mit der nächsten Kollektion noch mehr zu überzeugen.

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