22.08.13

CPH | DAY 1 & 2

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Schönstes Kopenhagen! Wie man schon im vorherigen Post lesen konnte, war ich vor zwei Wochen im Auftrag von SUPREME MAG auf der Copenhagen Fashion Week zugegen und das ganze fünf Tage. Die Zeit sollte allerdings nicht nur für Mode genutzt werden, sondern auch, um die Seele ein bisschen baumeln zu lassen - denn so wie es aussieht, war es das auch schon mit dem Urlaub für dieses Jahr. Deswegen hatten wir uns auch nur für vier Shows eingetragen (zum Vergleich: bei der Berliner Modewoche sind wir meist bei knapp vier Mal so vielen Präsentationen), die alle erst am Abend stattfanden. Darum konnten Lilly und ich tagsüber genau das machen, was wir wollten. Sightseeing, Kaffee trinken, Relaxen, Einkaufen gehen und und und. Aber beginnen wir mal von vorn und zwar mit Tag Eins & Zwei in København.

Untergebracht waren wir in einer privaten Wohnung, die wir über airbnb.com gefunden haben. Versehen mit allerlei Altem und Kuriosen haben wir uns dort doch recht wohl gefühlt.

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Am ersten Tag stand das Erobern der Innenstadt auf dem Plan, inklusive ersten Einkaufsstreifzügen und essentiellen Kaffeepausen. Schon da lag bald ganz klar auf der Hand: Kopenhagen ist wunderschön und vor allem architektonisch interessant. Der spannende Kontrast zwischen Alt und Neu, also traditionell dänischen Häusern und modernen Gebäuden, bestimmt das gesamte Stadtbild. Wer hier bei den Worten "modern" schon mit den Augen rollt, dem sei gesagt: die Bauten reihen sich harmonisch in ihre Umgebung ein, so wie wahrscheinlich in keiner zweiten Stadt. Die Architektur an sich ist ohnehin viel offener gestaltet.

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Am Abend besuchten wir dann unsere erste Show: Henrik Vibskov. Schon im Vorfeld war ich wirklich gespannt auf die Präsentation des gelobten Modemachers, Interior-Designers und Musikers. Random-Fact: The Fader erzählte er, dass er das Modestudium am Central Saint Martins College of Art and Design in London damals nur begonnen hatte, um ein "really hot girl" zu beeindrucken. Seine Shows sind dafür bekannt, ein wenig anders und mit einem Augenzwinkern zu nehmen sind.

Vor der Show strömten nicht nur allerlei Menschen hin und her, sondern ebenfalls einige Mitarbeiter auf dem Laufsteg, die alle die typischen Kopfbedeckungen von Vibskov und einen weißen Laborkittel mit dem Schriftzug "TEAM VIBS" auf dem Rücken trugen. In der Hand hielten sie wahlweise einen Behälter mit gelber Farbe, eine überdimensionale Lupe oder strichen sorgsam mit den Fingern über die weißen, gekreppten Haarbüschel, die überall herumlagen. Das Publikum war durchweg gut gekleidet und so gar nicht wasted, wie es beispielsweise bei der Berliner Modewoche oft der Fall ist. Die Skandinavier eben, ein Fest fürs Auge.

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Der zweite Tag begann erfrischend mit Wolken und Regen. Lilly und ich schlenderten am Tivoli entlang, einem alten Vergnügungspark, der immer noch genutzt wird. Dank horrenden Preisen gaben wir uns allerdings damit zufrieden, nur um den Park herumzuschleichen und dafür in der Innenstadt eine Kuchenpause einzulegen.

Danach kam es zu einem kurzen Abstecher beim Tättowierer, bei dem Lilly ein neues Tattoo verpasst bekam. Überhaupt sollte man sich in Kopenhagen tättowieren lassen, wenn Klarheit über Motiv und Stelle besteht - denn hier kommt man meist direkt dran.

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Die letzten Stationen an diesem Tag hatten es in sich: erst die Show von Wood Wood in der Ny Carlsberg Glypothek, danach kurze Verschnaufpause und schon ging es weiter mit Han Kjøbenhavn. Während die Präsentation der Kollektion "Utopia" von Wood Wood bis auf die Location und die Mode doch recht unspektakulär war, spielte sich Han Kjøbenhavn direkt in die Herzen der Anwesenden. Spielte? Nun, die männlichen Models spielten Tischtennis. Und sie entsprachen im Übrigen in keinster Weise den idealtypischen Mannequins, die man ansonsten auf den Laufstegen der Welt sieht, sondern waren viel eher mal zu klein, alt oder rundlich - eben ganz normale Männer, welche die Kleidung dann auch letztendlich kaufen und tragen. Und sie waren allesamt eine Augenweide in den Kleidungsstücken (unbedingt hier mal nachschauen). Danach wurden wie jeden Abend noch ein oder zwei Artikel getippt und dann todmüde ins Bett gefallen.

Die Tage geht's dann weiter mit Teil II des Kopenhagen-Tagebuchs. Stay tuned!

Kommentare:

  1. Oh, tolle Fotos!!
    War bestimmt eine super schöne Zeit :)

    http://coco-colo.blogspot.de/

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  2. schöner artikel und du hast so einen wunderbaren stil, so besonders und mädchenhaft und dennoch tragbar. immer wieder schön anzusehen. :)

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  3. schöne bilder sind das:):)


    Liebste Grüße,
    Carolin von http://xoxo-carolin.blogspot.de/

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  4. Tolle Fotos und gute Inspirationen!

    Jasmin

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